« 7963 Schweinegrippe Fälle in Deutschland – 786 neue Fälle | Home | Schweinegrippe: Ferien in Nordrhein-Westfalen werden nicht verlängert »
Schnelltests bei Schweinegrippe nicht zuverlässig
Von Redaktion | 11.August 2009
Die Antigen-basierten Schnelltests, die bei Verdacht auf Schweinegrippe durchgeführt werden, sind allen Anschein nach nicht empfindlich genug, um den neuen H1N1-Virus hundertprozentig nachweisen zu können. Während bei saisonaler Grippe die Sensivität der Tests bei weit unter 90 Prozent liegt, beträgt laut US-Gesundheitsbehörde CDC die Sensivität der Schnelltests bei dem Schweinegrippenvirus nur zehn bis 70 Prozent. Das liegt daran, dass die Tests bei einer geringen Viruskonzentration nur schlecht ansprechen. Das bedeutet, dass nur bei weniger als der Hälfte der Infizierten sich der H1N1-Virus mit Hilfe der Schnelltests nachweisen lässt. Deshalb werden die Tests auch nur noch in Ausnahmefällen von der Krankenkasse bezahlt. Diese Ausnahmen bilden zum Beispiel Risikogruppen wie Schwangere oder chronisch Kranke. Hier würde ein genauer Nachweis nicht schnell genug erfolgen zu können, um eine Therapie mit Neuraminidase-Hemmern einleiten zu können. Solch eine Therapie muss innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome beginnen.
Topics: Allgemein | Kommentare deaktiviert
Kommentare geschlossen.
